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Pilgergeschichten

Nun sind wir schon einige Zeit am spanischen Nordkuestenweg unterwegs. Diese Route des Jakobsweg fuehrt uns zu wunderschoenen Kuesten am atlantischen Meer, Felsenkuesten die mit Sandstraenden erfuellt sind und saftig gruene Wiesen, die scheinbar bis ins Meer reichen. Nun, in Asturias, sehen wir suedlich von uns die "Picos de Europa", ein Nationalpark mit Bergen bis zu knappen 3000 m, waehrend noerdlich das Meer sein Wellenrauschen spielen laesst. Moewen streifen ueber die Kueste und immer wieder ziehen Graugaense in ihren Formationen ueber den Himmel an uns vorbei- sie pilgern wohl in den Sueden. Wenn wir unsere Wege an der Kueste gehen, sind die Rotkehlchen und ihre schwarzkoepfigen Geschwister unsere staendigen Begleiter, die uns immer wieder motivieren mit ihrem wunderschoenen Gesang. Vor ein paar Tagen haben wir das Meer atmen gehoert, als wir bei den Bufones waren. Als wuerde ein Drache unterirdisch schlafen, steigt der Wasserdampf mit lautem Gedroehne ueber unterirdische Tunnel oder Kamine, die mit dem Meer verbunden sind, mitten auf einer felsigen Wiese nach oben. Wir haben auch gesehen, dass die Kuhreiher nicht nur gerne bei Kuehen sind und dass die Eisvoegel bis ans Meer ihre Heimat an den Fluessen finden. Wunderschoene Sonnentage liessen uns gemuetlich an der Kueste uebernachten. Vor einigen Tagen ist der Regen wieder gekommen, diesmal sanfter. Trotz Regen ist es noch sehr warm, tagsueber hat es um die 15 Grad. Wir nutzen bei diesem Wetter gerne auch die sehr guenstigen Pilgerherbergen, wo man manchmal schon fuer 3 Euro schlafen kann, eine warme Dusche hat und sich an einer einfach ausgestatteten Kueche sogar kochen kann. In den Herbergen sind wir selten alleine, auch wenn um diese Jahreszeit nicht viel los ist am Jakobsweg. So erfahren wir viele Pilgergeschichten und lernen verschiedene Menschen mit ihren Geschichten kennen. Einen spanischen Pilger haben wir getroffen, der schon seit 7 Jahren als Pilger unterwegs ist. Nach einem Schiffsunglueck, bei dem er als Einziger von 17 ueberlebte, gab er das Versprechen ab, dass wenn er ueberlebt, den Jakobsweg geht. Das hat er dann gleich ein paar Wochen nachdem er gerettet wurde gemacht. Nun ist er schon in Jerusalem, Tibet, Dharamsala, in Rom und auch in Innsbruck gewesen, wie er uns in einer Mappe mit Zeitungsberichten ueber sein Pilgerdasein zeigte. Nun fahren wir ein Stueck vone twas mehr als 100 km mit Bus und Zug, um auch den galizischen Teil des Weges noch kennen zu lernen. Wenn es so sein soll, werden wir Anfang Dezember in Santiago de Compostela ankommen. Nun wuenschen wir euch alles Liebe aus Avilés und shcicken beste Gruesse!
23.11.11 13:26
 


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